Was alte Katzen brauchen

Alte Katzen – Eintritt ins Seniorenalter

Alte Katze, schönes rotes Fell

Wie alt können Katzen werden?

Durchschnittlich werden Katzen rund 15 Jahre alt, wobei auch viele Stubentiger bekannt sind, deren Alter sogar über 20 Jahre betrug. Freilaufende Katzen haben prinzipiell eine geringere Lebenserwartung, da sie schlichtweg unfallgefährdeter sind.  Haben Katzen 10 bis 12 Jahre auf dem Katzenbuckel kann man getrost von einer Seniorkatze sprechen. Wobei grundsätzlich gilt, dass eine Katze immer nur so alt ist, wie sie sich fühlt. Wie bei uns Menschen sind die einen Tiere cleverer, fitter und robuster, die anderen schwächer, anfälliger auf Infekte und früher gebrechlich.

Was alte Katzen anders machen – und brauchen.
Im Alter werden unsere Lieblinge etwas ruhiger und definitiv noch verschmuster. Sie benötigen dennoch Rücksicht und werden auch gerne einmal Ruhe gelassen, was keinesfalls heißt, dass man ihnen keine Aufmerksamkeit mehr schenken sollte. Im Gegenteil – gerade jetzt ist es wichtig sich mit den Bedürfnissen der alternden Samtpfoten genau zu befassen. Altersschwäche und Verwirrtheit treten auch bei Katzen auf, weshalb Rituale und geordnete Tagesabläufe, wie das Füttern zur selben Uhrzeit, umso wichtiger werden. Partys, laute Musik und viel Besuch stressen den Vierbeiner unnötig und es ist wichtig, dass ihm ein ruhiger Rückzugsort erhalten bleibt. Auch der Spieltrieb lässt im Vergleich zu einer Jungkatze nach – verschwindet jedoch keinesfalls. An anderen, neuen Spielzeugen kann der Stubentiger nun Gefallen finden. Bewegung, Spiel und Streicheleinheiten bleiben für eine Katze ein Leben lang wichtig.

Den schnurrenden Senior unterstützen

Beweglichkeit und Muskelmasse verringern sich bei unseren Stubentigern im fortgeschrittenen Alter genau wie bei uns Menschen. Ein altersgerechter, niedrigerer Kratzbaum und eine Aufstiegshilfe zum Lieblingsplatz am Fensterbrett können hilfreich sein. Auch eine minimale Erhöhung des Futternapfs oder ein Treppchen über den Rand des Katzenklos wird der alternde Liebling dankbar annehmen. Zusätzliches Bürsten ist außerdem nicht nur eine angenehme Pflege- und Massageeinheit, sondern hilft der alt werdenden Katze beim Putzen schwer erreichbarer Stellen.

Die richtige Ernährung für den Liebling

Das Körpergewicht stellt einen wichtigen Gesundheitsfaktor der alternden Katze dar. Geruchs- und Geschmackssinn nehmen ab, was zu Appetitlosigkeit und damit zu Untergewicht führen kann. Gleichzeitig verlangsamt sich der Stoffwechsel, der Bewegungsdrang lässt nach. Unsere Samtpfoten laufen daher wiederum Gefahr zu dick zu werden. Das Essverhalten sollte aufmerksam beobachtet werden.

Tierärzte raten ab einem Alter von acht Jahren spezielles Seniorenfutter zu füttern. Dies ist zerkleinert, leicht verdlich und nierenschonend. Da der Flüssigkeitsbedarf einer Katze im Alter steigt, ist Nassfutter eine gute Wahl und kann sogar zusätzlich mit Wasser angereichert werden. Auch der Trinknapf sollte stets mit Frischwasser gefüllt sein, ein regelmäßiger Check hilft einen Überblick über die Wasseraufnahme der Katze zu behalten.

Fetthaltige Nahrung belastet die Gelenke und Muskulatur der Stubentiger, während stattdessen ein erhöhter Bedarf an hochwertigem, tierischen Eiweiß und Vitaminen besteht.

Regelmäßig beim Tierarzt vorbeischauen

Wie auch beim Menschen steigt auch bei Katzen im Alter die Anfälligkeit für Krankheiten. Zusätzlich können weitere Alterserscheinungen und gesundheitliche Beschwerden auftreten. Besonders häufig sind die Zähne sowie die  Gelenke von zunehmender Abnutzung betroffen. Arthrose, Tumore oder sogar Demenz treten auch bei unseren lieben Vierbeinern auf. Einmal, besser zweimal, pro Jahr sollte eine tierärztliche Routineuntersuchung am Tier stattfinden. So werden Erkrankungen der Katze frühzeitig erkannt und wenn möglich behandelt. Der Tierarzt weiß Rat und gibt Antwort auf alle Fragen rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden der geliebten Katze.


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